Stimmen der Kulturwissenschaften 57: Über Netze und Netzwerke

Daniel Meßner, der zum Team von www.identifizierung.org gehört und die wunderbare Podcastreihe „Stimmen der Kulturwissenschaften“ macht, hat in letzter Zeit mehrere Netzwerk-relevante Interviews geführt, u.a. mit Nacim Ghanbari und mir. Am Ende unseres in Berlin während der re:publica geführten Gesprächs geht es auch direkt um die Arbeitsgemeinschaft „Daten und Netzwerke“ – und davor kreuz und quer um eine kulturtechnisch informierte Netzwerkgeschichte.

Auf der Website ist der Diskurs bestens aufgearbeitet und gegliedert, hier geht es zum Interview und hier direkt zum MP3-Download.

Der Kulturwissenschaftler Sebastian Gießmann erforscht Netzwerke und untersucht, wie das Netz in das Netzwerk kam. Ausgangspunkt seiner Überlegungen war die Frage, welche Raumvorstellungen das Internet prägen. Im Gespräch zeichnet er einige Stränge der Genealogie des Netzwerkbegriffs nach: Beginnend bei der Urszene mehr als 2.400 Jahre vor Christus mit der Geierstele von Lagaš, über Fischernetze, das Neue Testament und griechische Tragödien bis hin zur Pariser Kanalisation der 1830er Jahre. Wir landen schließlich beim Arpanet und der Frage nach der Materialität von Netzwerken.

Linkliste: Sebastian Gießmann, Twitter, Claus Pias (Wikipedia), Jacob Levy Moreno (Wikipedia), Harrison White (Wikipedia), Geierstele (Wikipedia),  Klytaimnestra (Wikipedia), Marcello Malpighi (Wikipedia), Mark Lombardi (Wikipedia), Dietmar Kammerer, Arbeitsgemeinschaft Daten und Netzwerke

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