Talking about Digital Methods – Research Interviews und Gespräch

Was sind digitale Methoden? Welche Bedürfnisse und Fragen erzwingen digitale Methoden und welche Herausforderungen stellen sie derzeit an die eigene Disziplin? Die Interviewserie “Talking about Digital Methods” entfaltet einige Stränge der Auseinandersetzung um digitale Gegenstände und deren Erforschung. ExpertInnen aus unterschiedlichen Disziplinen beantworten in kurzen Interviews drei Kernfragen. Diese sind bewusst allgemein gehalten, um einerseits die je eigenen Zugänge der ForscherInnen integrieren zu können. Andererseits soll dadurch die Vergleichbarkeit der Interviews für die RezipientInnen erleichtert werden. Die Fragen lauten:

  • Was verstehen Sie unter digitalen Methoden?
  • Welche Potentiale sehen Sie in digitalen Methoden?
  • Welche Bedenken haben Sie gegenüber digitalen Methoden?

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Profile und Utopien. Bericht der AG Daten und Netzwerke 2014/2015

Nach der Publikation der Beiträge zur Frage „Was ist Datenkritik“ im Freiburger E-Journal „Mediale Kontrolle unter Beobachtung“ (2014, hrsg. von Marcus Burkhardt und Sebastian Gießmann) lagen die Schwerpunkte der AG-Arbeit auf Fragen der Digital Humanities bzw. digitalen Methoden und Kontrolltechniken in digital vernetzten Medien. Anlässlich des letztjährigen Workshops „Reverse Engineering Digital Methods“ der AG Daten und Netzwerke – in Kooperation mit dem Digital Cultures Research Lab der Leuphana Universität Lüneburg – startete die Interviewserie „Talking about Digital Methods“. Die Interviews geben Einblick in die gegenwärtige Auseinandersetzung um Data Mining, um Zugänglichkeit und Agency von Daten sowie um Evidenzpraktiken, Narrationen und Methodenreflexion. Expertinnen aus unterschiedlichen Disziplinen beantworten darin drei Fragen nach ihrem Verständnis und Potenzialen und Grenzen digitaler Methoden.

Das Panel „Netzwerke überwachen“ auf der GfM-Jahrestagung „Medien|Recht“ in Marburg 2014 intensivierte – mit Vorträgen von Dietmar Kammerer, Christoph Engemann und Samuel Sieber – die Arbeit an den medialen Bedingungen nach Edward Snowdens Enthüllungen. Was passiert in einer Welt, in der Netzwerke Netzwerke überwachen? Ein geheimdienstlicher Verbund aus „fünf Augen“ zapft materielle Netzwerke an (Unterseekabel), schöpft digitale Netzwerke ab (Google, Facebook), um Metadaten zu sammeln die Auskunft geben über (terroristische und andere soziale) Netzwerke … Die auf dem Panel diskutierten verschiedenen Wissensordnungen von Netzwerken und ihre Daten-Praktiken bildeten die Grundlage für die Fragen des dritten Workshops der AG, der vom 3. bis 4. Juli 2015 an der TU Braunschweig stattfand. Unter dem Titel „Profile: Individualisierung, Kollektivierung und Klassifizierung durch Daten“ wurde einerseits das datenkritische Programm der AG Daten und Netzwerke weitergeführt und andererseits die für Surveillance Studies grundlegende grundlegende Frage der Subjektivierung in digitalen Öffentlichkeiten diskutiert.

„Profile“ (Bericht von Andreas Weich)

Die Initiative zum Workshop ging dabei von einem Vorschlag aus der vorigen Veranstaltung „Reverse Engineering Digital Methods“ aus – und zielte auf ein Thema, das sowohl für medienwissenschaftliche als auch mediensoziologische und kommunikationswissenschaftliche Perspektiven und Fragestellungen attraktiv ist. Nach ersten konzeptionellen Überlegungen zu einem Workshop zum Thema Profile/Profiling durch Theo Röhle, Andreas Weich und Julius Othmer (Braunschweig) erweiterte sich der interdisziplinäre Kreis der OrganisatorInnen auf Jan-Hendrik Passoth (München), Jan-Hinrik Schmidt (Hamburg) sowie Martin Degeling, Katja Grashöfer und Bianca Westermann (Bochum). Der Ansatz des Workshops war es, „Profil“ als Begriff und Konzept, sowie verschiedene Ausprägungen und damit verbundene Praktiken der Profilierung im Spannungsfeld zwischen Selbstprofilierung und dem Profiliert-Werden zu diskutieren.

Die Grundlage hierfür bildeten sechs Texte, die im Vorfeld in einem Reader an alle Teilnehmenden verschickt wurden. Eingeleitet durch eine kurze Einlassung mit ersten Fragen an die jeweiligen Autoren durch eine der OrganisatorInnen ergaben sich von Beginn an produktive Diskussionen – trotz einer Außen-Temperatur, die zwischen erfrischenden 29 und sportlichen 38 Grad Celsius lag.

ANDREAS BERNARD (Lüneburg) ging in seinem Beitrag „Profil, Erfassung, Selbstdesign“ der Geschichte des Profils und insbesondere seiner Umcodierung innerhalb der letzten 25 Jahre nach. Von einem Medium zur Erfassung und Darstellung von Abweichung wandelt es sich dabei zu einem Medium des Selbstdesigns. Ein Profil zu haben, wird damit zur Normalität und umgekehrt z.B. in Sicherheitsdiskursen das Fehlen eines Facebook-Profils gerade zu einem Verdachtsmoment.

ANDREAS WEICH (Braunschweig) gab unter dem Titel „Sich profilieren und profiliert werden – zur (Medien-)Genealogie zweier Seiten einer Medaille“ einen komprimierten Überblick über die semantische Geschichte des Profil-Begriffs und argumentierte anschließend an historischen Beispielen, wie der Schattenrisstechnik oder dem „Anthropometrischen Labor“ Francis Galtons, dass das Sich-Profilieren und das Profiliert-Werden historisch vielfach konstitutiv miteinander verwoben sind und z.B. aktuelle Privacy-Diskurse vor diesem Hintergrund neu zu bewerten sind.

FABIAN PITROFF (Kassel) rückte mit „Profile als Labore des Privaten? Profile als Instanzen einer Neuverhandlung von Privatheit und Personalität“ die Wechselbeziehung von bestimmten Personalitäts- mit bestimmten Privatheitskonzepten in den Fokus und argumentierte über Gouvernementalitäts-, System- und Akteur-Netzwerk-Theorie, dass sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt Personalitäten konturiert hätten, die auf Pflege, Erreichbarkeit und Komposition zielen. Profile in Online Social Networks veranschlagte er dabei als Möglichkeiten, neue Privatheits-Konzepte für diese neuen Personalitäten zu generieren und zu erproben.

NIKOLAUS LEHNER (Wien) modellierte in seinem Beitrag „Das digitale Selbst zwischen Doppelgängertum und Post-Entfremdung“ Konstellationen aus Datenspuren, die oftmals mit „Data Doubles“ oder auch „Datenschatten“ bezeichnet werden, über die literarische Figur des Doppelgängers. Er ging von einer Renaissance der Doppelgängerfigur in der Spätmoderne aus, nachdem diese im 20. Jahrhundert zunächst marginalisiert worden sei. In digitalen Medien komme dem Doppelgänger unter neuen Vorzeichen die wichtige Funktion einer produktiven, ja sogar subjektkonstitutiven Entfremdungserfahrung zu.

MARTIN SCHMITT (Potsdam) gab in „Der informationalisierte Mensch. Datennutzung und Datenschutz deutscher Sparkassen in der Kundenkreditvergabe von 1968 – 1990“ einen konzisen Überblick über das Aufkommen von Credit Scoring-Techniken, in denen Profile von potenziellen KreditnehmerInnen zu einer Kennzahl verrechnet wurden, die dann Einfluss auf die Kreditvergabe und -bedingungen z.B. in Form des Zinssatzes hatte. Banken veranschlagte er dabei als eine der ersten Institutionen, die den Wert personenbezogener Daten erkannten und ökonomisch operationalisierten.

MARTIN DEGELING (Bochum) stellte unter dem Titel „Googles Interessenprofiling“ Ergebnisse aus seiner Studie vor, in der er mehrere hundert simulierte Nutzer automatisiert Seiten besuchen ließ und die resultierenden Interessenprofile, die bei Google daraufhin erstellt wurden, analysierte. Neben zentralen technischen Verfahren arbeitete er heraus, dass die Interessenprofile zwar umfangreich und unvermeidlich, dabei aber ungenau seien – und das auch, um Kontingenz für ökonomische Dynamiken zuzulassen.

Die Diskussionen der Texte generierten weitere interessante Themen und Fragen – so wurde verschiedentlich die Rolle von Profilen zwischen Präskription und Deskription diskutiert, die Frage der Stiftung von Kohärenz bzw. umgekehrt von Fragmentierung, die Produktion von Kommensurabilität, die produktiven bzw. gar subjektkonstitutiven Effekte von Profilen aufgeworfen, sowie die Schärfung des Profilbegriffs als Desiderat formuliert. In einer geplanten Publikation soll neben der Veröffentlichung der Beiträge versucht werden, aus der Runde der Teilnehmenden heraus in kurzen Statements diese Fragen zu bearbeiten.

„Utopien“

Für die Bayreuther Jahrestagung zu Utopien hat die AG ein Panel „Kritik und Praxis: Spielräume digitaler Utopien“ konzipiert. Denn im digitalen Zeitalter herrscht kein Mangel an Utopien. Technische Träume gehören ebenso wie Versprechen neuer und vor allem besserer Kultur-, Gemeinschafts- und Lebensformen zu den Spielräumen des digitalen Kosmos. Jenseits aller Heilsversprechen und Schreckensszenarien entpuppt sich die digitale Wirklichkeit stets als vielschichtig, spannungsgeladen und heterogen. Vernetzung, Kollaboration, Partizipation, Transparenz und Offenheit stehen Überwachung, Automatisierung, Zentralisierung und Intransparenz gegenüber.

Inmitten dieser Gemengelage werden Fragen nach der Ausgestaltung des digitalen Lebensraumes immer wieder neu drängend und dringend. Wie kann, soll und darf Zukunft unter dem Vorzeichen des Digitalen aussehen? Was sind Visionen, die entwickelt werden wollen? Und was ist gegenwärtig von den Utopien vergangener Internettage geblieben? Welche Ideen sind zu „konkreten Utopien“ (Bloch) geworden? Diese und weitere Fragen sollen im Workshop der AG Daten und Netzwerke diskutierend ausgelotet werden. Betrachtet werden sollen dabei nicht nur Utopien, die mögliche Zukünfte entwerfen, Hoffnungen artikulieren und Alternativen präsentieren, sondern auch Strategien, Taktiken und Bemühungen diese abstrakten Projektionen zu konkretisieren. Im Spannungsfeld von Kritik und Praxis soll debattiert werden, mit welchen Utopien die digitale Medienwelt und ihre Erforschung experimentiert: Welche Spielräume der Intervention und Mitgestaltung gibt es? Kann die kritische Reflexion der Medienumwelt produktiv gewendet werden? Ist medienwissenschaftliche Forschung in Zeiten von Big Data selbst eine digitale Utopie?

Anknüpfend an Inputs von Clemens Apprich, Marcus Burkhardt, Sebastian Gießmann, Katja Grashöfer, Irina Kaldrack und Theo Röhle will der Workshop einen Raum für gemeinsame Diskussionen über die Spielräume digitaler Utopien eröffnen.

Die Aktivitäten der AG können weiterhin zeitnah über unsere Mailingliste (Abonnement per Mail an Sebastian Gießmann oder Irina Kaldrack) und unser gemeinschaftliches Weblog verfolgt werden, für das wir uns immer über Beiträge freuen: https://datanetworks.wordpress.com.

Sebastian Gießmann (giessmann@medienwissenschaft.uni­siegen.de)
Irina Kaldrack (kaldrack@leuphana.de)

Valentin Dander: Von der ‚Macht der Daten‘ zur ‚Gemachtheit von Daten‘. Praktische Datenkritik als Gegenstand der Medienpädagogik

In contrast to the approaches used in media studies, data critique in media pedagogy is conceptualized in analogy to competence-based media critique and connected to individual and collective agency. This leads to productive aspects of data critique that emerge alongside its negative-critical orientation. Open Government Data thereby appear as an apt field for experimentation towards the competencies necessary for practical data critique.
(Paper in German | Discussion)

Annika Richterich: Google Trends: Using and Promoting Search Volume Indicators for Research

This paper discusses methodological research developments related to the web service Google Trends. It reflects on the implications of data evaluation based on search engine queries. Recent methodological developments in quantitative research design can be traced back to the establishment of search engines as main gateways to online content. While Google Inc. uses its own received web search queries in order to maintain more specific services, such as the epistemological surveillance platform Google Flu Trends, it also presents excerpts from its databases publicly in Google Trends. The service indicates, for example, how frequently a search-term has been entered in Google, and where this query can be geographically located. Information on actual search volumes is not provided, however. Recent studies have drawn on Google Trends in order to analyse relations between these search volume indications and developments such as stock market moves. What is presented to the public and used in most of these studies, however, are merely surrogates and indicators of the original web search logs and search engine queries, rather than the data itself. Such developments should be seen critically, since the original data are exclusively available to respective media companies and selected scientists. Google Trends is supposed to communicate transparency and openness. As a symbolic gesture, it implies that Google ‘hands back’ parts of the user-generated search engine data to the public. Applications such as Google (Flu) Trends are staged as philanthropic investment, but are only one out of the many data mining possibilities that are based on the users automatically paying their search engine queries with the data they leave behind.
(Paper in German | Discussion)

Florian Püschel: Big Data und die Rückkehr des Positivismus. Zum gesellschaftlichen Umgang mit Daten

In order to develop some sort of provisional Data Critique, it seems necessary to identify the central concerns and issues that such an approach would have to cover. Looking at various stereotypes about „data“ in the public discourse, it becomes clear that a positivist tendency exists that obscures the real causes of the social problems associated with new data technologies. Given the increasing societal impact of Big Data applications, it is also necessary to develop a better vocabulary for describing the different ways in which data is handled. This article proposes that the vocabulary of Niklas Luhmann’s systems theory provides a useful conceptual basis for differentiating between the various ways in which data is recontextualized.

(Paper – in German | Discussion)

Johannes Paßmann und Carolin Gerlitz: ‚Good‘ platform-political reasons for ‚bad‘ platform-data. Zur sozio-technischen Geschichte der Plattformaktivitäten Fav, Retweet und Like

In this article, we explore the relation between platform activities and their usage practices. Taking departure from predefined activities offered by social media platforms, this paper inquires into what may happen if platform features cater to opposing user practices. The paper investigates whether the data they produce can be considered as ‘bad’ platform data, just as Harold Garfinkel conceptualized ‘bad’ clinical records, and does so by engaging with the socio-technical history of Facebook’s Like and Twitter’s retweet and favourite button and their associated cultures of usage.
In a first step, we question popular bottom-up narratives that present platform features as appropriations of emergent user practices, such as in the case of the retweet button. In a second step, we draw on ethnographic research on the German Favstar sphere – a group of popular Twitter amateurs with specific cooperation practices – to trace the divergent and at points even contradictory user practices in the case of the favourite button. In both cases, the politics of data visibility are of central importance, and a third group of actors appears besides the platform and its users, which recombines existing platform data into new contexts according to specific practices of usage for features. Such ‘satellite platforms’, we argue, can provide ‘good’ platform-political reasons for platform activities to produce ‘bad’ data.

Irina Kaldrack und Christian Köhler: Das Datenhandeln – Zur Wissensordnung und Praxeologie des Online-Handels

‘Classical’ media practices were difficult to observe, always requiring external tools and methods. Digital media fundamentally changed this situation. Media use and data production have converged, such that practices basically record themselves. Such practices have become what we call ‘data acting/trading‘. Using the example of online shopping, we discuss how software, interfaces and the  media practices of users and providers interact. Thereby, we show the complex relations between the experiences of users as individuals, their role as prosumers, and their representation as data sets in a digital media environment.

Florian Sprenger: Die Kontingenz des Gegebenen. Zur Zeit der Datenkritik

Critique becomes risky when it is implicit. In a historical perspective and following the etymological roots, the paper conceptualizes different modes of critique and makes their epistemological foundations explicit. The idea of a critique of data was for the first time presented by Agentur Bilwet and Frank Hartmann in the 1990s. Following these traces, the article explores how Michel Foucaults genealogical model of critique can be applied to the objects of data-critique. Consequently, it asks how critique itself can be accomplished by data, how we can judge on the given, and finally, what all this means for media studies.

(Paper – in German | Discussion)

„Was ist Datenkritik?“ – Ausgabe 3.1 / 2014 von „Mediale Kontrolle unter Beobachtung“

Die Beiträge unseres ersten Workshops „Was ist Datenkritik?“ sind veröffentlicht worden! Wir dokumentieren hier das Inhaltsverzeichnis – die Links führen direkt auf die Plattform „Mediale Kontrolle unter Beobachtung„. Als Herausgeber fungierten Marcus Burkhardt und Sebastian Gießmann.

Sebastian Gießmann und Marcus Burkhardt:
Was ist Datenkritik? Zur Einführung (Volltext|Diskussion)

Florian Sprenger:
Die Kontingenz des Gegebenen.
Zur Zeit der Datenkritik
(Volltext|Diskussion)

Florian Püschel:
Big Data und die Rückkehr des Positivismus.
Zum gesellschaftlichen Umgang mit Daten
(Volltext|Diskussion)

Irina Kaldrack und Christian Köhler:
Das Datenhandeln –
Zur Wissensordnung und Praxeologie des Online-Handels
(Volltext|Diskussion)

Annika Richterich:
Google Trends:
Using and Promoting Search Volume Indicators for Research
(Volltext|Diskussion)

Johannes Paßmann und Carolin Gerlitz:
‚Good‘ platform-political reasons for ‚bad‘ platform-data.
Zur sozio-technischen Geschichte der Plattformaktivitäten
Fav, Retweet und Like (Volltext|Diskussion)

Valentin Dander:
Von der ‚Macht der Daten‘ zur ‚Gemachtheit von Daten‘.
Praktische Datenkritik als Gegenstand der Medienpädagogik
(Volltext|Diskussion)

Alle Beiträge dieser Ausgabe sind unter CC-BY-SA veröffentlicht.

Die Herausgeber danken allen Autorinnen, Autoren und Mitdiskutierenden des Workshops, ohne die diese Veröffentlichung nicht möglich gewesen wäre. Stephan Packard sei herzlich für seine Bereitschaft gedankt, die Artikel auf der Freiburger Plattform Mediale Kontrolle unter Beobachtung zu publizieren. Die Gesellschaft für Medienwissenschaft, die AG Medien der Kooperation (Siegen) und das Hybrid Publishing Lab (Lüneburg) haben das Projekt finanziell unterstützt, wofür wir ebenfalls herzlich danken. Das Lektorat der Beiträge haben Die Lektorinnen Dr. Alke Dohrmann und Dr. Katrin Schöne mit viel Feingefühl für die Anforderungen einer Online-Publikation besorgt.

Das Editorial Board der Medialen Kontrolle unter Beobachtung dankt den Herausgebern und allen Beiträgerinnen und Beiträger sehr herzlich. Wir danken ebenso Helga Göhring-Schneider und Paula Szedlak für die sorgfältige Unterstützung der Endredaktion.

Was wir im letzten Jahr getan haben – Bericht für die Gesellschaft für Medienwissenschaft

Drei Vorhaben standen im Mittelpunkt der AG „Daten und Netzwerke“, deren Größe auf 59 Mitglieder angewachsen ist (Stand: Juli 2014). Zum einen haben Marcus Burkhardt und Sebastian Gießmann die Ergebnisse des ersten gemeinsamen Workshops „Was ist Datenkritik?“ (Köln, 26/27. Juli 2013) zur Publikationsreife gebracht: Die Beiträge von Florian Sprenger, Florian Püschel, Irina Kaldrack/Christian Köhler, Annika Richterich, Johannes Paßmann/Carolin Gerlitz und Valentin Dander werden 2014 im Online-Journal „Mediale Kontrolle unter Beobachung“ auf www.medialekontrolle.de publiziert. Weiterlesen